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Positive Stimmen rund um das 11. Lichtensteiner Gerinnungssymposium


Zum inzwischen 11. Mal versammelten sich am Samstag (02. Dezember 2017) Experten aus ganz Deutschland beim Lichtensteiner Gerinnungssymposium, um sich über Neuigkeiten und Erkenntnisse auf dem Fachgebiet der Hämostaseologie (Lehre der Blutgerinnung) auszutauschen. Auch in diesem Jahr folgten rund 120 Gäste der Einladung von Chefarzt Harry Sirb (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am DRK Krankenhaus Lichtenstein) in das weihnachtlich geschmückte Daetz-Centrum. Nach einer kurzen Eröffnung des Gastgebers sprach Dipl.-Ing. Falk Wagner, stellvertretender Geschäftsführer der DRK Gemeinnützigen Krankenhaus GmbH Sachsen. In seinem Grußwort lobte er zum einen die Arbeit des gesamten Teams der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am DRK Krankenhaus Lichtenstein und zum anderen das jahrelange Engagement bei der Ausrichtung des Lichtensteiner Gerinnungssymposiums.

Insgesamt 6 Referenten aus allen Teilen Deutschlands folgten der Einladung von Harry Sirb (Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am DRK Krankenhaus Lichtenstein), um das Auditorium zu einem breitgefächerten Themengebiet aus der Hämostaseologie zu Informieren. Dr. med. Sabine Ziemer sprach über „Kasuistiken - Differentialdiagnose von einfach bis schwierig“. Ihre Kollegin Dr. med. Barbara Eifrig aus Hamburg referierte über „Hämostaseologischer Risikofaktor VIII – zwei aktuelle Fallberichte“. Nach einer kurzen Kaffeepause folgte der Vortrag „Die Zukunft der Hämophilie-Therapie“ in dem Dr. Günter Auerswald aus Bremen Ausblicke auf neue Behandlungsmethoden und Medikamente gab. Darauf folgend gab PD Dr. Jürgen Koscielny von der Charité Berlin Einblicke in das Thema „Bridging von Antikoagulanzien: überholt oder weiterhin aktuell?“

Nach einer von kulinarischen Köstlichkeiten gefüllten Mittagspause folgte der referendarische Schlussakkord, bei dem Dr. Christian Pfrepper von der Uniklinik Leipzig seine Erfahrungen zum Thema „Prophylaxe und Therapie der tumorassoziierten Thrombose – Was sagen die Leitlinien?“ vorstellte. Mit großem Beifall beendete Dr. Michael Sigl-Kraetzig aus Blaubeuren bei Ulm das spannende Themenprogramm mit seiner Präsentation unter dem Titel „Hämophilie und Bewegung – Widerspruch oder Synergie?“. Vor der abschließenden Danksagung präsentierte der Gastgeber Dr. Harry Sirb eine Kasuistik zum Thema Thrombose und Lungenembolie im Kindes- und Jugendalter bevor die Veranstaltung mit einem Besuch des Daetz–Centrums mit seiner Weihnachtsausstellung endete.

Die Schwestern und Ärzte der Kinderklinik engagierten sich wiederum auf freiwilliger Basis bei der Organisation des Ablaufes und Betreuung der Besucher, die sich somit nicht nur als Teilnehmer, sondern im Besonderen als Gäste fühlen konnten. Das Lichtensteiner Gerinnungssympopsium 2018 findet traditionell wieder am Samstag vor dem ersten Advent statt.