Bobath Therapie im Erwachsenen- und Kindesalter

Das Therapiekonzept beruht auf neurophysiologischer und entwicklungsneurologischer Grundlage, d.h. es werden die Bewegungsmuster, die die motorische Entwicklung fördern, ausgelöst und trainiert. Eine große Priorität stellt das Handling im Umgang mit dem Kind dar und zum größten Teil werden über die Stützfunktion Bewegungsabläufe trainiert und gefördert.

  

Prinzipien des Behandlungskonzeptes

  • Orientierung an den Fähigkeiten der kleinen und großen Patienten 
  • Anpassung an den Entwicklungsstand 
  • Haltungskontrolle verbessern 
  • Selbstbewusstsein stärken 
  • ein Gefühl von Bewegung und Hilfe für Bewegungserfahrung geben
  • enge Zusammenarbeit mit den Eltern

In der Therapie werden die dargebotenen Fähigkeiten und Kompetenzen genutzt, um sich anschließend mit dem Kind weiterzuentwickeln. Das Ziel ist das Erreichen einer größtmöglichen Selbstständigkeit, sowohl in den funktionellen Fähigkeiten (z. B. Motorik) als auch in den Handlungskompetenzen. 

Einsatz der Behandlungen nach dem Bobath Konzept

bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen mit

  • Asymmetrien
  • Entwicklungsverzögerungen
  • Wahrnehmungsstörungen  
  • zu schlaffe bzw. erhöhte Muskelspannungen 
  • neurologische Erkrankungen 
  • Fehlbelastungen und Fehlhaltungen
  • Gleichgewichtsproblematiken 
  • Muskelerkrankungen

 

bei Erwachsenen mit

  • Bewegungsstörungen aufgrund von Hirnschädigungen (Schlaganfall)
  • Schädel-Hirn-Trauma 
  • neurologischen Erkrankungen (multiple Sklerose)
  • Verletzungen des Rückenmarks (Querschnittslähmung)

Kontakt

Kathrin Molnar
Leitende Physiotherapeutin

037204 32 4700

physiotherapie.li@drk-khs.de

"Bewegung wird eigentlich nicht gelehrt. Vielmehr soll das Gefühl für Bewegung vermittelt werden, und zwar so alltagsnah wie möglich."

(Berta Bobath)