Osteopathie

Die Alternativmedizin mit einem ganzheitlichen Behandlungskonzept betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit und hat dabei die verschiedenen Wechselbeziehungen zwischen den Organen, Nerven, Gefäßen und dem Bewegungsapparat im Blick.

Der Therapeut ertastet die einzelnen Gewebe, fühlt sich gewissermaßen in den Körper hinein und kann damit mögliche Spannungen und Bewegungseinschränkungen feststellen und behandeln. Allein mit seinen Händen beeinflusst der Osteopath diese Störungen und regt dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers an. 

Osteopathie ist kein Allheilmittel. Um Patienten die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, sollte sie fachübergreifend und im Zusammenspiel mit der Schulmedizin angewendet werden. 

Wann kommt Osteopathie zum Einsatz?

Osteopathie kann eine Therapiealternative bei akuten und chronischen Erkrankungen des Muskelskelettsystems, der inneren Organe und des Nervensystems sein. Sie findet Einsatz im:

  • Orthopädischen Bereich

  z. B. bei Schulter-Nacken-Problemen, Hüft- und Knieschmerzen, Rückenschmerzen, Blockaden oder  Schleudertrauma

  • Internistischen Bereich

  z. B. Verdauungsstörungen, Narbenbehandlung nach operativen Eingriffen, funktionellen Atem- und  Herzbeschwerden, Sodbrennen

  • Urogenitalen Bereich

  z. B. Nieren- und Blasenstörungen, Inkontinenz, Prostataerkrankungen

  • Gynäkologischen Bereich

  z. B. bei Menstruationsstörungen, nach gynäkologischen Operationen, Beschwerden der Wechseljahre, bei  Schwangeren

  • HNO-Bereich

  z. B. Sinusitis Migräne, Schwindel, Tinitus, Mittelohrentzündung

  • Pädiatrischen Bereich

  z. B. Schrei- und Spuckkinder, Schiefhals, Skoliose, bei Verformungen des Schädels durch die Geburt, Lern-  und Konzentrationsstörungen

Kontakt

Kathrin Molnar
Leitende Physiotherapeutin

Funktionelle Osteopathin im Verband BVFO

037204 32 4700
physiotherapie.li@drk-khs.de

Behandlung

Eine Behandlungseinheit dauert eine Stunde.

Die Kosten werden teilweise von den Krankenkassen übernommen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.

Die Behandlung erfolgt auf Privatrezept, das Ihnen Ihr Fach- oder Hausarzt ausstellt.