Historie

  • 1440 - Auf Geheiß des Schönburgischen Schloßhauptmanns Rudolf von Mockern und des Naumburger Bischhofs Peter wird das erste Hospital in Lichtenstein geschaffen.
  • 1843 - Julien-Hospital an der Ecke Niclaser / Hartensteiner Straße, bis 1922 als Krankenhaus genutzt.
  • 1888 - Erster Bau im heutigen Krankenhausgelände als Bezirksanstalt später Kreisstift und Poliklinik. 1910 - Bau von zwei Verpflegungshäusern durch die Amtshauptmannschaft Glauchau.
  • 1921 - Die Sächsische Knappschaft schließt im Zusammenhang mit dem großen Grubenunglück in Mitteloelsnitz einen Nutzungsvertrag als Krankenhäuser über 20 Jahre ab.
  • 1932 - Der Kreisstift wurde in die Verwaltung des Krankenhauses übernommen. Die beiden Krankenhäuser werden durch einen Verbindungsgang verbunden und der Eingang wird an die Hartensteiner Straße (bisher Niclaser Straße) verlegt.
  • 1933 - Zwischen der Bezirksanstalt und dem Krankenhaus wird ein größtenteils unterirdischer Verbindungsgang geschaffen.
  • 1936 - Bau des Technischen Gebäudes an der Hartensteiner Straße mit Zentralheizung, Werkstätten und Desinfektionsanlage sowie 2 Wohnungen.
  • 1939 - Mit Beginn des 2.Weltkrieges müssen innerhalb von 12 Stunden alle Räume geräumt werden, um Lazarettzwecken zu dienen. Bis 1946 ist die Bezirksanstalt Lazarett und Quarantänestation. 1946 - In der Bezirksanstalt werden Alte und Sterbende untergebracht.
  • 1949 - Im Erdgeschoß der Bezirksanstalt wird eine poliklinische Ambulanz eingerichtet.
  • 1952 - Verwaltungsmäßige Zusammenlegung von Krankenhaus und Poliklinik (ehem. Bezirksanstalt)
  • 1953 - Im 2. Obergeschoß der Poliklinik wird eine Kinderstation mit 30 Betten eingerichtet.
  • 1954 - Vergrößerung des Entbindungsheimes in der Weststraße
  • 1959 - Eröffnung der Frauenklinik in der Bahnhofstraße mit Entbindungsstation im Erdgeschoss und einer gynäkologischen Station im 1. Obergeschoss mit eigenen Operationsräumen.
  • 1961 - Nach dem Umzug der Pflegefälle aus der Poliklinik nach Heinrichsort ins Pflegeheim werden sowohl Poliklinik als auch Kinderstation erweitert und eine Säuglingsstation eingerichtet.
  • 1963 - Anbau an die Chirurgische Abteilung.
  • 70er - Umbau und Renovierung von Kinderabteilung und Frauenklinik.
  • 1988 - Einweihung eines neuen Operationssaales.
  • 1990 - Schaffung einer modernen endoskopischen Abteilung. In den folgenden Jahren z. Teil komplette Neuausstattung der Abteilungen mit modernen medizintechnischen Geräten. Eine eigene Heizung wird installiert und ein hochmoderner radiologischer Durchleuchtungsarbeitsplatz sowie ein Mammographiegerät werden eingeweiht.
  • 1994/95 - Neue Aufzüge in den Gebäuden der chirurgischen und inneren Abteilung werden installiert. Außerdem erfolgt die Sanierung der sanitären Anlagen.
  • 1996 - Erster Spatenstich für den 1. Bauabschnitt des Krankenhausneubaus.
  • 2000 - Am 26. Mai wird der erste Bauabschnitt des Krankenhausneubaus mit dem Umzug der Chirurgie in Betrieb genommen, am 7.Juni erfolgt der Umzug der Frauenklinik aus der Bahnhofstraße in den Neubau. Am 17. August wird der erste Bauabschnitt des Neubaus durch den sächs. Staatsminister für Soziales, Gesundheit, Jugend und Familie, Dr. Hans Geißler, offiziell übergeben.
  • 2001 - Im Oktober beginnt der Bau eines Bettenhauses für die Innere Medizin sowie eines neuen Bereiches für die Funktionsdiagnostik.
  • 2002 - Im September ist die Umstellung der Radiologie auf digitalen (filmlosen) Betrieb abgeschlossen. Dies bedeutet für den Patienten eine erhebliche Reduktion der Strahlenbelastung bei gleichbleibender bzw. deutlich verbesserter Bildqualität.
  • 2004 - Im März erfolgt der Umzug der Inneren Klinik in der Neubau. - Im Mai verkauft der Landkreis Chemnitzer-Land seine Geschäftsanteile an der Krankenhaus Lichtenstein gGmbH an die DRK Gemeinnützige Krankenhaus GmbH Sachsen. Die Stadt Lichtenstein behält 10 Prozent der Geschäftsanteile an der Krankenhaus Lichtenstein gGmbH.
  • 2005 - Seit August trägt das Krankenhaus den Namen DRK Krankenhaus Lichtenstein.
  • 2007 - Für über 5 Mio. Euro wurden ein vorhandenes Gebäude komplett saniert und daran ein Neubau errichtet. Im Juni wird darin das Zentrum für Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin mit einem Tag der offenen Tür seiner Bestimmung übergeben. Im Vorfeld wurden die Abteilungen der Frauen- und Kinderheilkunde zu einem Zentrum mit perinatalem Schwerpunkt ausgebaut. Im gleichen Jahr wurde die Zentrale Aufnahmestation eingeführt. Hier werden die Patienten auf ihren stationären Aufenthalt vorbereitet und ihre allgemeinen gesundheitlichen Parameter ermittelt. Dies garantiert den Patienten einen reibungslosen Behandlungsablauf auf der jeweiligen Station.
  • 2008 - Nach 5-monatiger Bauzeit entstand ein dritter Operationssaal, der die baulichen Voraussetzungen zur Erweiterung des Leistungsspektrums der Chirurgischen Kliniken schuf. In verstärktem Maße konnten nun endoprothetische Operationen an Hüft-, Knie- und Schultergelenken sowie orthopädische Eingriffe durchgeführt werden. Im Dezember wurde das ehemalige Poliklinikgebäude einer Komplettsanierung unterzogen. Es entstanden neue Verwaltungsräume, Räume für den Arztdienst und eine neue Cafeteria für Patienten und Mitarbeiter.
  • 2009 - Ab April 2009 verfügt das DRK Krankenhaus Lichtenstein über einen Computertomografen, der der Abteilung für Diagnostische Radiologie die Versorgung der stationären Patienten ermöglicht. Insbesondere die Unfallchirurgie und die Kinderchirurgie können davon profitieren.
  • 2010 - Für Patienten, Mitarbeiter und Besucher wurde ein Raum der Stille geschaffen, der im März eingeweiht wurde. Die künstlerische Gestaltung des Altars und des Glasbildes erfolgte durch die Dipl.-Designerin Isolde Roßner.
  • 2011 - Die chirurgische Versorgung wird zum 1. Januar neu strukturiert. Die Klinik für Chirurgie wird für eine spezialisiertere Patientenversorgung aufgespalten in die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie.

  • 2012 - Anfang konnte nach über 9 Monaten Bauzeit die Sanierung und Umgestaltung des Krankenhausgebäudes an der Niclaser Straße abgeschlossen werden. Das neu geschaffene Medizinisch-Pflegerische-Zentrum beherbergt eine Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtung und einen ambulanten Pflegedienst. Auch das MVZ hat hier seinen neuen Standort erhalten. Im April wurde der Anbau der Klinik für Innere Medizin in Betrieb genommen. Auf drei Etagen entstanden zusätzliche Patientenzimmer mit 18 Betten, Arzt- und Aufenthaltsräume für das Personal. Zwei der Patientenzimmer bieten durch ein Schleusensystem die Möglichkeit der Umkehrisolierung. Seit Anfang Juni steht für Veranstaltungen ein neuer und größerer Tagungsraum zur Verfügung. Der ehemalige Speisesaal wurde umfassend saniert und per Treppe an die Cafeteria angebunden. Er bietet Platz für bis zu 80 Personen.